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Das Rheingold, Scene 2: Sanft schloss Schlaf dein Aug' by Theo Adam album cover

Das Rheingold, Scene 2: Sanft schloss Schlaf dein Aug'

Theo Adam

Lyrics
Sanft schloss Schlaf dein Aug';
wir beide bauten Schlummers bar die Burg.
Mächt'ger Müh' müde nie,
stauten starke Stein' wir auf;
steiler Turm, Tür und Tor,
deckt und schliesst im schlanken Schloss den Saal.
Dort steht's, was wir stemmten,
schimmernd hell, bescheint's der Tag:
zieh nun ein, uns zahl' den Lohn!
Nennt, Leute, den Lohn:
was dünkt euch zu bedingen?
Bedungen ist, was tauglich uns dünkt:
gemahnt es dich so matt?
Freia, die Holde, Holda, die Freie,
vertragen ist's, sie tragen wir heim.
Seid ihr bei Trost mit eurem Vertrag?
Denkt auf andern Dank: Freia ist mir nicht feil.
Was sagst du? Ha, sinnst du Verrat?
Verrat am Vertrag? Die dein Speer birgt,
sind sie dir Spiel, des berat'nen Bundes Runen?
Getreu'ster Bruder,
merkst du Tropf nun Betrug?